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Salzhäuser Orgelsommer mit Olga Chumikova, Sittensen

Freitag, 21. August 18:30

Olga Сhumikova studierte Musikwissenschaften, Orgel und Cembalo am St. Petersburger Konservatorium und war ab 2008 zeitgleich Organistin der deutschen evangelischen Petrikirche (St. Petersburg).

Im Oktober 2010 nahm Olga Chumikova ihren Masterstudiengang Cembalo bei Prof. Menno van Delft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf, welchen sie im Jahr 2012 erfolgreich abschloss. 2017 erwarb sie ihren Masterabschluss als Kirchenmusikerin (Chorleitung bei Prof. Hannelotte Pardall und Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer) an der gleichen Hochschule.

Seit Januar 2014 arbeitete Olga Chumikova zunächst als Organistin der St. Dionysius-Kirche in Sittensen, ehe sie im Oktober 2015 als Kantorin dieser Gemeinde und als Orgellehrerin des Nachwuchsförderprogramms der Landeskirche Hannover gewonnen wurde.

Olga Chumikova gibt regelmäßig als Organistin und Cembalistin Konzerte im In- und Ausland. Ihre besondere Vorliebe für die Alte Musik führte in der Folge zur regelmäßigen Mitarbeit im Ensemble Barockwerk Hamburg,  Barockorchester Elbipolis (Hamburg) und la festa musicale (Hannover).

Details

Veranstalter

  • Förderverein Freunde der Kirchenmusik Salzhausen-Raven e.V.
  • Telefon 04172-55 34
  • E-Mail konzerte@freunde-der-kirchenmusik.info

St. Johannis Kirche

Hauptstr. 3
Salzhausen, 21376 Deutschland
Laurent-Jochum

Salzhäuser Orgelsommer mit Laurent Jochum, Paris

Freitag, 10. Juli 18:30

Als Organist der großen Orgel Cavaillé-Coll der Kirche Saint Jean-Baptiste Belleville in Paris, wo er die Nachfolge von großen Musikern wie Pierre Vidal antritt, und von der Orgel der Kapelle des collège und des lycée Saint Louis-de-Gonzagueverfolgt Laurent Jochum seit über 20 Jahren eine besonders vielfältige Karriere.

Aufgewachsen in Thionville, entdeckt er als Sohn und Enkel von Kirchenorganisten von klein auf das Orgelspielen. Am Anfang seines Musikstudiums lernt er Klavier, bevor er der Orgelklasse von Raphaëlle Garreau de Labarre beitritt. Es folgen Studien bei André Stricker beim Konservatorium von Strasbourg und bei Louis Robilliard in Lyon, wo er mit Glückwünschen und einstimmigem Einverständnis der Jury einen ersten Preis und den Perfektionspreis erhält.

Er bereichert und vervollständigt seine Ausbildung bei bekannten Lehrern wie Vincent Warnier, Jean-Charles Ablitzer, Jean Boyer oder auch Thierry Escaich. Er ist Preisträger von mehreren Wettbewerben, insbesondere von dem internationalen Orgelwettbewerb Lothringens sowie im Jahre 1999 von dem Großen inter-konservatorischem Orgelpreis von Angers (neuerdings auch Jean-Louis Florentz- Académie des Beaux-Arts – Preis genannt), der von einer Jury verliehen wurde, deren Vorsitz Thierry Escaich innehat.

Seitdem tritt Laurent Jochum regelmäßig entweder als Einzelkünstler oder mit anderen instrumentellen oder stimmlichen Formationen in Frankreich und im Ausland auf. Er ist unter anderem auf folgenden renommierten Bühnen in Paris aufgetreten : Cathédrale Notre-Dame, Saint-Etienne-du-Mont, La Madeleine und Sainte Clotilde. Er ist regelmäßig Interpret bei großen Konzerten in Bordeaux, Guîtres, Saint Rémy-de-Provence, Roquevaire, Saint-Malo, Thionville und Saint Bertrand de Comminges…

Im Ausland wird er von Ländern wie der Tschechischen Republik, Polen, England, Schweiz, Griechenland, Italien, Aserbaidschan, Oman, sowie Luxembourg, Kanada und den USA in Anspruch genommen. Er wird auch vorgeladen, um bei Eröffnungskonzerten teilzunehmen. Er tritt mit renommierten Künstlern auf wie dem Organisten Vincent Warnier, der Violonistin Marina Chiche, dem Sopranisten Fabrice di Falco und dem Bariton Philippe Brocard, letzterer Solist des « chœur de l’armée Française ». Im Rahmen der « Victoires de la musique » von Thierry Escaich spielt er 2003 mit Vincent Warnier und Thierry Escaich.

Seine Klavier-und Orgelausbildung erlaubt es ihm übrigens, unter der Leitung von Nicolas Porte als Begleiter der « Petits chanteurs » von Saint-Marc und im Jahre 2000 von dem Chor der französischen Armee tätig zu sein. Aktuell begleitet er die Kantorei Saint Louis de Gonzague von Sophie Chiu sowie die Chöre Francis Bardot (Kinderchor, junge Chor und das Vokalensemble Ile-de-France), was ihn dazu verleitet, innerhalb von renommierten Orchestern aufzutreten (Orchestre Colonne, Orchestre Bel’Arte).

Als Inhaber des Titels « CAPES de Musicologie » liegt es ihm am Herzen, einen Teil seines musikalischen Lebens pädagogischen Aktivitäten zu widmen. Als Musiklehrer in einem Pariser Collège profitieren die Jugendlichen von seinen zahlreichen musikalischen Projekten und Initiativen.

Dank seiner exzellenten Technik reicht sein Repertoire von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Meisterwerken. Nicht außer Acht gelassen sollte dabei die romantische und symphonische Musik des 19. Jahrhunderts, deren Tonaufnahmen positive Kritiken und Resonanzen erhielt.

(Text und Bild: Laurent Jochum)

Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

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Veranstalter

  • Förderverein Freunde der Kirchenmusik an St. Johannis zu Salzhausen e.V.
  • Telefon 04172-55 34
  • E-Mail konzerte@freunde-der-kirchenmusik.info

St. Johannis Kirche

Hauptstr. 3
Salzhausen, 21376 Deutschland
Ullrich-Billet

Abschlusskonzert Salzhäuser Orgelsommer mit Ulrich Billet, Buchholz

Freitag, 29. August 2025 18:30

Ulrich Billet wurde 1961 in Karlsruhe geboren.

Er erhielt seine kirchenmusikalische Ausbildung in Karlsruhe, Heidelberg und Hamburg.

Hauptberuflich ist Ulrich Billet als Pastor tätig, seit 2023 an der Kulturkirche St. Johannis in Buchholz i.d.N.
Daneben übt er regelmäßig seine Tätigkeit als Kirchenmusiker u.a. in Hamburg-Harburg und Hamburg-Moorburg aus.

Darüber hinaus ist Ullrich Billet seit vielen Jahren als Konzertorganist in Deutschland und im benachbarten Ausland unterwegs.

Konzert-Aufnahmen für CDs u.a. an der Mühleisen-Orgel in Hamburg-Nienstedten und an der Buchholz-Orgel in Tribsees (Vorpommern).

Die Konzertprogramme umfassen Werke aller Epochen, mit einer Vorliebe für die Musik Johann Sebastian Bachs und der französischen Orgelromantik.


Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

 

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Veranstalter

  • Förderverein Freunde der Kirchenmusik an St. Johannis zu Salzhausen e.V.
  • Telefon 04172-55 34
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St. Johannis Kirche

Hauptstr. 3
Salzhausen, 21376 Deutschland
Meier-Schoeneweiss

Salzhäuser Orgelsommer mit Kai Schöneweiß (Orgel), Tostedt & Ulrike Meyer-Heieis (Gesang), Hamburg

Kai Schöneweiß erhielt im Alter von 10 Jahren den ersten Klavierunterricht. Mit 13 Jahren folgte weiterer Unterricht an der Orgel und am Fagott. Während seiner Schulzeit an der Edertalschule Frankenberg war er Mitglied im dortigen Jugendsymphonieorchester. Zeitgleich durchlief er von 2004 bis 2008 die C-Ausbildung an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern und hatte auch schon Organisten- und Chorleiterstellen im Frankenberger Raum inne.
Ab 2009 studierte er an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Nach erfolgreich bestandenem B-Examen, beendete er im Sommer 2015 erfolgreich seinen Masterstudiengang. Daneben hatte er von 2011 bis 2015 eine Stelle als Kirchenmusiker in Bochum.
Seit Beginn seines Studiums ist er Mitglied der Westfälischen Kantorei und an den Projekten des Frankenberger Kammerchores beteiligt. Ab 2014 war Kai Schöneweiß Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern.
In der Johanneskirche in Tostedt trat der junge Musiker 2015 seine erste hauptamtliche Stelle als Organist an.
Seine musikalischen Aktivitäten führten ihn darüber hinaus schon nach Italien, Österreich, Russland, Frankreich und Israel.

Die in Berlin geborene Sängerin Ulrike Meyer-Heieis erhielt schon im Alter von 13 bis 18 Jahren eine klassische Gesangsausbildung mit Grundstufenabschluss an der Musikschule Berlin – Treptow.

Nach einer Gesangsausbildung an der Hochschule Franz Liszt in Weimar folgte die Fortsetzung des Studiums in Hamburg bei Anne-Dorothea Pahl, Jörn Dopfer  und Wilfried Jochens.

Ulrike Meyer-Heies ist in zahlreichen Kantaten, Oratorien und Passionen vornehmlich im Hamburger und Berliner Raum zu hören. Dabei bilden barocke und klassische Werke von Bach, Mozart und Händel den Schwerpunkt ihrer Arbeit, ergänzt durch ein romantisches Repertoire mit Werken von Brahms, Mendelssohn und Dvorak. Konzertreisen führten sie durch ganz Deutschland und ins europäische Ausland, z.B.2008 mit der h-moll-Messe nach Frankreich, 2010 mit der Händel-Oper „Israel in Egypt“ nach Italien, 2011 mit Credo Novum von M. Gera nach Riga und 2014 sowie 2019 mit „Carmina burana“ nach Kopenhagen und Prag.

Neben der Kirchenmusik widmet sich die Sängerin intensiv dem Liedgesang und der Interpretation von Jazz-Standards und Spirituals.


Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

Jess-Schmeling

Salzhäuser Orgelsommer mit Ulrike Schmeling (Orgel) Lüneburg & Dirk Jeß (Trompete) Lüneburg

Ulrike Schmeling absolvierte ihr Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende  Kunst Hamburg.
Nach dem Studium nahm sie kirchenmusikalische Tätigkeiten in Geesthacht, Pfaffenhofen/Ilm und Lüneburg auf.
Darüber hinaus übt Ulrike Schmeling Lehrtätigkeit im Rahmen der Ausbildung für nebenamtliche Kirchenmusiker sowie in den Fächern Orgel, Klavier, Musiktheorie und Gehörbildung aus.

Dirk Jeß
erhielt seinen ersten Trompetenunterricht in der Musikschule der Hansestadt Lüneburg. 1994 begann er sein Studium Orchestermusik im Fach Trompete an der Musikhochschule Hannover bei Thomas Hartog und wechselte 1997 an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg zu Peter Kallensee.

2002 schloss er seine Studiengänge Trompete und Musikpädagogik bei Eckhard Schmidt ab. Parallel zu seiner klassischen Ausbildung nahm Dirk Jeß regelmäßig Unterricht bei dem Jazztrompeter Bob Lanese.

Seit 2008 ist er Mitglied der Lüneburger Symphoniker. Ebenso ist er als Pädagoge und Ensembleleiter unter anderem an der Musikschule der Hansestadt Lüneburg tätig.

Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

Alex-Flood-2025

Salzhäuser Orgelsommer mit Alex Flood, London

Alexander Flood begann schon in sehr jungen Jahren mit dem Komponieren, widmete sich dem aber erst ernsthaft, als er in Oxford und dann als Postgraduiertenstudent am King's College in London war. Seitdem hat er ein beneidenswertes Portfolio an Werken in den meisten Genres aufgebaut und viel Lob für die Dynamik, den Einfallsreichtum und die Kohärenz seiner Musik erhalten.

Seine Kompositionen schöpfen aus einem breiten Pool historischer und zeitgenössischer Einflüsse, und mehrere Stücke beziehen sich direkt auf bestimmte frühere Modelle. Ein viel wichtigerer Faktor war jedoch die Integration modaler Strukturen in seine Musik in Kombination mit weitreichendem harmonischem und melodischem Denken. Mit diesen starken Grundpfeilern seiner Technik hat er gleichermaßen erfolgreiche Partituren für professionelle und Amateurkünstler geschaffen.

Seine Kantate Born in Flight wurde bei ihrer Premiere im November 2016 großartig aufgenommen. Sie vertont drei Texte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) bzw. die zu dieser Zeit im deutschsprachigen Raum im Umlauf waren. „Born in Flight“ spiegelt diese drei Jahrzehnte der Unruhen in Mitteleuropa wider – ein undurchdringliches Netz religiöser und politischer Unruhen – und thematisiert die Vergänglichkeit des Lebens und die Schrecken des Krieges, insbesondere die Vertreibung von Kindern als Flüchtlinge.

Alex ist als Konzertsänger in Großbritannien und im Ausland aktiv und hat kürzlich an Veranstaltungsorten in Oxford, London, St. Albans, Weingarten, Münster, Würzburg, Marburg, Tübingen und Heidelberg gespielt. Er genießt die Herausforderung, Programme für verschiedene Instrumente zuzuschneiden und dann mit der Klangpalette jeder einzelnen Orgel eine einzigartige Färbung für die Musik zu schaffen.

Woche für Woche spielt Alex für die Gottesdienste der Choral Mattins und Evensong in der St. Peter's Church in St. Albans, wo er maßgeblich an der Gestaltung und Installation der dreimanualigen Mander-Orgel beteiligt war. Dieses feine und sehr flexible Instrument bietet die Möglichkeit, die gesamte Bandbreite des Orgelrepertoires zu erkunden, von der frühesten Tastenmusik (aus dem 14. Jahrhundert) bis zur Gegenwart. Alex hat eine besonders starke Affinität zur Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und strebt danach, spannende, kohärente und historisch fundierte Interpretationen von Musik aus ganz Europa zu entdecken. Er ist auch im Kernrepertoire des 19. und 20. Jahrhunderts zu Hause, wobei seine Lieblingskomponisten Rheinberger, Reger, Karg-Elert, Tournemire und Messiaen sind. Alex hat auch das reiche Erbe an Musik bereichert, die ursprünglich für andere Instrumente geschrieben und als Orgelsolos arrangiert wurde. Besonders hervorzuheben sind seine vollständigen Arrangements von Elgars „Enigma“-Variationen sowie Purcells Viol Fantazias.

Alex ist kompromisslos darauf bedacht, Musik durch angemessene Rhetorik und Phrasierung kommunizieren zu lassen, was er in einem analytischen Ansatz und dem Einfühlungsvermögen eines Komponisten für die Prozesse findet, die in den Kompositionen anderer wirken. Dies in der Aufführung zum Leben zu erwecken, ist jedoch weniger eine Frage des Intellekts, sondern des wichtigsten Aspekts des Handwerks eines Organisten: ein Gespür für die Feinfühligkeit der Berührung, die erforderlich ist, um jede Orgel optimal zum Klingen zu bringen.


Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

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Salzhäuser Orgelsommer mit Gerhard Löffler, Hamburg

Freitag, 22. August 2025 18:30

Gerhard Löffler gehört zu den vielseitigsten Kirchenmusikern der jüngeren Generation. Seit 2016 ist er Kantor und Organist der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg, wo er die Leitung der Kantorei und des Vokalensembles inne hat und die wöchentliche Reihe „30-Minuten-Orgelmusik“ initiierte. Zudem ist er in Gottesdiensten und Konzerten an der berühmten Arp-Schnitger- und Kemper-Orgel zu hören. Gerhard Löfflers Orgelrepertoire umfasst die Musik aller Epochen. Regelmäßig spielt er als Gast auf bedeutenden historischen Instrumenten (Silbermann, Stellwagen) ebenso wie auf symphonischen Orgeln (Walcker, Sauer). Er gastiert in den Domen von Kaliningrad, Bamberg, Ottobeuren, Erfurt und Berlin, aber auch in den Konzerthäusern von Berlin und Bochum und der Alten Oper Frankfurt. Als Organist arbeitet er mit Ensembles wie der Jungen Deutschen Philharmonie, den Bochumer Symphonikern, dem Juilliard Symphony Orchestra und dem NDR-Chor zusammen. Viele seiner Konzerte wurden von Rundfunk und Fernsehen dokumentiert. Ebenso vielseitig ist auch Gerhard Löfflers Repertoire als Dirigent. Mit seinen Kantoreien erarbeitet er neben Werken des klassischen Chorrepertoires vom Oratorium bis zur a-cappella-Musik auch zahlreiche Kompositionen von der Alten bis zur Zeitgenössischen Musik. Regelmäßig gewinnt er sein Publikum aber auch für selten gespielte Werke von Salomone Rossi oder Francis Poulenc, die er in seinen Programmen geschickt mit den Klassikern des Repertoires kombiniert. 2013 folgte er der Einladung der Berliner Domkantorei zur Aufführung von Bachs „Weihnachtsoratorium“ an den Berliner Dom. Sein Schaffen führt ihn immer wieder mit Solisten wie Bogna Bartosz, Lothar Odinius, Sebastian Noack, Manfred Bittner, Iwona Sobotka, Bernd Weikl und den Schauspielerinnen Katharina Thalbach und Hannelore Elsner zusammen. Er leitete das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, die Berliner Symphoniker, Mitglieder der Staatskapelle Berlin und das Barockorchester Aris & Aulis, Ensemble Shirokko Hamburg. Vielfach bringt er auch orchestrale Werke zu Gehör wie Wagners „Karfreitagszauber“ oder Mendelssohns „Sommernachtstraum“. Bereits als Jungstudent bei Martin Lücker (Frankfurt am Main), studierte er dann A-Kirchenmusik in Frankfurt, anschließend Künstlerische Ausbildung Orgel bei Ludger Lohmann (Stuttgart) und John Weaver (New York). Der 1979 geborene Organist war Musikalischer Assistent der Juilliard Choral Union und wirkte vor seiner Berufung nach Hamburg als Kirchenmusiker in Frankfurt und Berlin. Einladungen führen Gerhard Löffler in näherer Zukunft in die Hamburger Elbphilharmonie, nach St. Katharinen in Frankfurt am Main und an die Stellwagen-Orgel in Stralsund. Zusammen mit den Hamburger Symphonikern wird im November 2016 das „Requiem“ von M. Duruflé und die Orgelsinfonie von C. Saint-Saëns zur Aufführung kommen.


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St. Johannis Kirche

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Christian-Skobowsky-2025

Salzhäuser Orgelsommer mit Christian Skobowsky, Domkantor Ratzeburg

Der gebürtige Potsdamer Christian Skobowsky wurde zu seinem Berufswunsch durch die Kantoreipraxis an der Erlöserkirche von Friedrich Meinel angeregt, bei dem er auch das Orgelspiel erlernte.
Nach seiner Ausbildung an den Kirchenmusikschulen in Dresden und Halle (u. a. Orgelstudien bei Hansjürgen Scholze und Volker Bräutigam) ging er 1993 als Kantor und Organist der Schweriner St. Paulskirche nach Mecklenburg. Hier entstand seine erste CD, ein Orgelportrait der Friese-Orgel von 1869, deren Restaurierung er initiierte.

Von 2002-2007 lebte Christian Skobowsky in Freiberg, wo er an den Silbermann-Orgeln des Domes musizierte sowie die Chöre und die Freiberger Dom-Music leitete. Die Neue Bachgesellschaft betraute ihn mit der künstlerischen Leitung des 82. Bachfestes im September 2007.
Christian Skobowsky hat sich 2007 neben liebgewonnenen Tätigkeiten neuen Aufgaben als Kirchenmusiker am Ratzeburger Dom zugewandt. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt nach wie vor bei der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Dies drückt sich in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit engagierten Interpreten der Alten Musik, bei der liturgischen Gestaltung der Domgottesdienste oder auch der vor kurzem erschienen Aufnahme an der Großen Rieger-Orgel mit Bachs Orgelmesse aus.

Christian Skobowsky leitet die Ratzeburger Domfinken und den Domchor und betreut drei Orgeln sowie die Veranstaltungen der Ratzeburger Dommusiken, in deren Rahmen er neben Werken Johann Sebastian Bachs zuletzt Monteverdis Marienvesper, englische Chormusik aus Anlass des 300. Geburtstags von William Boyce, die Mozart-Fassung des Messias’ von Händel, Mendelssohns Elias und La Nativité du Seigneur von Olivier Messias aufführte.
Aufnahmen an Silbermann-Orgeln dokumentieren seine Auseinandersetzung mit der Musik von Johann Jakob Froberger, norddeutschen Komponisten, J. I. F. Biber (zusammen mit der Barockgeigerin Annegret Siedel) und Johann Sebastian Bach.


Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

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Salzhäuser Orgelsommer mit Andreas Cavelius, Krefeld

Freitag, 1. August 2025 18:30

Andreas Cavelius studierte Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken bei Prof. André Luy (Orgel) und Volker Hempfling (Chor- und Orchesterleitung).

Nach dem Kantorenexamen legte er die Konzertreifeprüfung im Fach Orgel „mit Auszeichnung“ bei Prof. Andreas Rothkopf ab. Beim Walter‐Gieseking-Wettbewerb war Andreas Cavelius zweimaliger Förderpreisträger.

Produktionen mit Orgel-, Chor- und Kammermusik erfolgten beim Saarländischen Rundfunk und beim Westdeutschen Rundfunk. Weitere Orgelstudien führten Andreas Cavelius zu Michael Schneider (Köln) und Daniel Roth (Paris).

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit in vielen Ländern Europas (Deutschland, Niederlande, Belgien, England, Frankreich, Spanien, Schweiz, Österreich, Polen, Litauen, Russland) und in Asien sowie mehrere CD-Einspielungen runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

Neben der Orgelmusik des 17. und 18. Jahrhunderts liegt ein weiterer Schwerpunkt von Andreas Cavelius in der Interpretation der symphonischen französischen Orgelmusik (César Franck und Jéhan Alain – Gesamtes Orgelwerk, Alexandre Guilmant – Sämtliche Orgelsonaten, Charles-Marie Widor und Louis Vierne – Sämtliche Orgelsymphonien).

Andreas Cavelius ist seit 1987 Kantor der Stadtkirche St. Dionysius zu Krefeld. 2001 erfolgte die Ernennung zum Regionalkantor. In diesem Rahmen ist er in der C-Ausbildung des Bistums Aachen Dozent für Orgel, Chorleitung und Orgelbaukunde. 
Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

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St. Johannis Kirche

Hauptstr. 3
Salzhausen, 21376 Deutschland
Xaver-Schult-by-Dawid-Medrala

Salzhäuser Orgelsommer mit Xaver Schult, Berlin

06Der 1994 in Mecklenburg geborene Xaver Schult entstammt einer musikalischen Familie.
Sein Vater, der in jungen Jahren ebenfalls Orgel spielte, brachte ihn auf das Instrument. Xaver Schult erkannte sofort, dass die Orgel „sein Instrument“ ist.
Seinen ersten Orgelunterricht erhielt er von 2004 bis 2012 bei Jan Ernst am Schweriner Dom, der bei Schult das Interesse an alten Meistern weckte und förderte und dessen kirchenmusikalische Arbeit ihn sehr prägte.
In dieser Zeit war Xaver Schult zwei Mal Preisträger bei „Jugend musiziert“ auf Bundesebene.

Von 2012 bis 2019 studierte er A-Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo u.a. Prof. Hannelotte Pardall (Chorleitung) und Wolfgang Zerer (Orgel) zu seinen Lehrern gehörten.
In dieser Zeit war Xaver Schult für vier Jahre 2. Organist und Assistent von Andreas Fischer an der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen.

Seit dem 1. Januar 2020 ist er Organist an der Marien-Kirche in Berlin-Mitte.

Daneben ist er als Chorleiter tätig und hat u.a. mit viel Erfolg Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie für Soli, Chor und Orchester dirigiert.

Eintritt: frei - wir bitten um eine Spende.

(Foto: Dawid Medrala)

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